Radiatoren

Radiator ist ein andere Begriff für Heizung und die vielen verschiedenen Modelle von Radiatoren unterscheiden sich nicht nur in ihrer Bauform, sondern auch im Material voneinander. Die klassische Form dürfte...

Radiator ist ein andere Begriff für Heizung und die vielen verschiedenen Modelle von Radiatoren unterscheiden sich nicht nur in ihrer Bauform, sondern auch im Material voneinander.

Die klassische Form dürfte der Gliederheizkörper sein, der wie der Name schon sagt aus einzelnen Segmenten/Gliedern besteht. Als Material kommen Guss, Stahl, Keramik und Aluminium zur Anwendung. Guss und Stahl stellen die am häufigsten verwendeten Materialien dar.

Keramik und Aluminium kommen eher bei Sonderformen wie zum Beispiel kleinen Stand-Radiatoren, die per Strom betrieben werden zum Einsatz.

Andere Begriffe für diese Sonderformen können sein: Elektroheizungen, Rippenradiatoren oder Rippenheizkörper. Ein bekannter Elektroheizkörper ist übrigens die Nachtspeicherheizung.

Radiatoren eignen sich zur schnellen und komfortablen Erwärmung von Räumen, da sie flexibel sind können sie außerdem problemlos beliebig verschoben werden und ihr Einsatzort ist somit nicht fest vorgegeben, wie bei einem klassischen Heizkörper.

Ihr großer Nachteil liegt allerdings im Stromverbrauch. Geräte können leicht mehrere tausend Watt Leistung haben (bei Maximalleistung) und sind somit sehr teuer im Unterhalt bei Dauerbetrieb. Ein Gerät mit einer Leistung von zum Beispiel 2.500 Watt und bei einem Strompreis von 20 Cent/kWh würde so pro Stunde Kosten in Höhe von 50 Cent/verursachen, pro Tag 12,- EUR, pro Monat 360,- EUR und bei einer normalen Heizperiode von 6 Monaten im Jahr ganze 2.040,- EUR an Stromkosten verursachen.

Die Geräte sollten daher mit Bedacht eingesetzt werden und nur in Ausnahmefällen (Heizungsausfall), bei einer schnellen Erwärmung eines Raumes (Bad) oder zur Frostsicherung eine Rolle spielen.

Bei der Energieeffizienz stehen die Elektroheizungen zwar sehr gut da, ihr Wirkungsgrad liegt bei 100%, also 100% der Energie werden in Wärme umgewandelt, aber der Gesamt-Wirkungsgrad sieht durch die geringe Effizienz bei der Stromherstellung und den damit verbundenen großen Energieverlusten nicht mehr allzu gut aus.

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