Energiesparlabel: TCO

Hinter dem TCO-Label steckt keine staatliche Organisation, sondern die schwedische Gewerkschaft: Angestellten- und Beamtengewerkschaft, der Tjänstemännens Centralorganisation (TCO). Historie: Schon 1978 begannen die Schweden sich Gedanken über die Auswirkung von […]

Hinter dem TCO-Label steckt keine staatliche Organisation, sondern die schwedische Gewerkschaft: Angestellten- und Beamtengewerkschaft, der Tjänstemännens Centralorganisation (TCO).

Historie: Schon 1978 begannen die Schweden sich Gedanken über die Auswirkung von Strahlung, welche durch Computermonitore erzeugt wurden, zu machen. Außerdem war auch die Ergonomie des Produktes ein wichtiger Punkt.

Der erste TCO-Standard der eingeführt wurde war im Jahr 1992 – TCO 92. Das erste zertifizierte Display stammte von Nokia aus dem Jahr 1993.

1995 wurde TCO 92 durch TCO 95 ersetzt. TCO 95 beinhaltete ab sofort auch die Helligkeit, Kontrast, Bildstabilität und die Zeichendarstellung von Monitoren. Außerdem wurden Umweltaspekte wie z.B. Schwermetalle und Recyclingfähigkeit mit berücksichtigt.

Der aktuelle Standard (Stand 12/2008) ist der TCO 03. TCO 03 beinhaltet auch, dass der Bildschirm in der Neigung verstellbar ist und dass der Winkel der Draufsicht verändert werden kann. Außerdem wurde eine gute Bildqualität, bei der Sicht auf den Bildschirm von allen Seiten, eine Voraussetzung.

Folgende TCO-Standards gibt es:

TCO 01 = Mobiltelefone (u.a. Strahlung, Schwermetalle und bestimmten Flammschutzmittel).

TCO 03 = Kathodenstrahl- und Flachbildschirme (siehe oben).

TCO 04 = Büromöbel (u.a. Sitzposition).

TCO 05 = Desktop- und Notebook-PCs.

TCO 06 = Multimediabildschirme (z.b. LCD-Fernseher | u.a. die erzeugten magnetischen und elektrischen Felder).

TCO 07 = Kopfhörer (Schnur- und Funkkopfhörer).

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