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Die Wohnung richtig lüften

3. März 2008 · 1 Kommentar

Die Wohnung richtig lüften Das richtige Lüften ist vor allem in den Wintermonaten, wenn die Heizung läuft wichtig.

Die beste Methode ist hier das so genannte "Sturmlüften". Hierzu werden alle Fenster bis zu 5 Min. geöffnet und die Heizung in dieser Zeit ausgeschaltet.

Zwar kühlt hierbei die Raumtemperatur merklich ab, aber z.B. die im Fußboden, in den Einrichtungsgegenständen oder in den Heizkörpern selbst gespeicherte Wärme bleibt erhalten.

Nach dem Lüften wird durch diese gespeicherte Wärme die Raumtemperatur auch relativ schnell wieder erhöht.

Im Winter sollte 1 – 2 Mal am Tag gelüftet werden. Im Badezimmer kann bei geschlossener Badtür auch häufiger, je nach Luftfeuchtigkeit, gelüftet werden. Im Badezimmer ist Lüften sehr wichtig, um Schimmelbildung vorzubeugen. Schimmel ist durch eine schwarze Verfärbung, vor allem auf Fugen oder Dichtungen zu erkennen und sollte beim Auftreten umgehend beseitigt werden.

Im Sommer, wenn die Heizung nicht läuft, sollte eher in den Morgen und Abendstunden gelüftet werden, damit die sehr warme Tagesluft nicht die Wohnung zu sehr aufwärmt.

Auch Roll-Läden, Gardinen und Markisen können hier ein zu großes Aufwärmen der Wohnung verhindern.

Grade bei Mietwohnungen sollten man nicht nur im eigen Sinne auf die richtige Lüftungsweise achten, sondern auch um Streitigkeiten mit dem Vermieter zu vermeiden.

Tags: Heizung

1 Kommentar zu “Die Wohnung richtig lüften”

  1. Wolfgang Firsbach sagt:

    Guten Tag liebe Experten,

    wir wohnen in einem ca 8 Jahre alten Neubau, der unmittelbar nach Fertigstellung bezogen wurde. Von uns. An der Hausaußenwand, über dem Schlafzimmerfenster, da wo der Rollokasten sitzt, war es schmutzig-schwarz. Es sah aus, als ob ein Zimmerbrand stattgefunden hätte. Hat es aber nicht. Es ist, vermutlich, Feuchtigkeit, die aus dem Rollokasten nach außen gedrungen ist. An der Innenwand sieht, man Gott sei dank, nichts. Man versuchte zuerst den Schmutz abzuwaschen. Erfolglos. Nun hat man drübergestrichen. Erfolgreich. Mein Einwand gegenüber dem Hausherrn und dem Architekten: Nun hat man die Symptome aber nicht die Ursache bekämpft. Daraufhin bekam ich einen Brief: Ich solle gefälligst besser lüften und heizen. Geheizt wird unser Schlafzimmer nur bei extremer Kälte. Unter -6°C. Nachts steht das Schlafzimmerfenster immer auf Kippe und die Rollos sind zu 3/4 runter gelassen.
    Mindesten 2x am Tag, morgens und abends werden alle Fenster und Türen in meiner Wohnung für ca. 10 Min. geöffnet. Stoßlüftung. Danach steht das Schlafzim- merfenster wieder auf Kippe. Morgens hat sich öfters an der Innenseite des Rollos Kondenswasser niedergeschlagen, welches beim hochzienen natürlich in den Rollokasten gelangt. Ist das der Grund für die nach außen gelangte Feuchtigkeit und: Was kann ich dagegen tun?

    Für eine fachliche und sachliche Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Herzliche Grüße

    Wolfgang Firsbach

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