Der Energieverbrauch als wichtiger Indikator bei der Suche nach einer Wohnung oder Haus

In Zeiten steigender Energiepreise stellt sich bei der Suche nach einer Immobilie immer häufiger die Frage, wie hoch sind meine Energiekosten aktuell und wie entwickeln sich in Zukunft diese Nebenkosten auf Grund der immer schneller steigenden Energiepreise.

Natürlich sind die Lage einer Immobilie und deren Ausstattung wohl immer noch die wichtigsten Kriterien, aber was nützt eine tolle Wohnung, wenn diese keine oder keine ausreichende Wärmedämmung, moderne Heizungsanlage oder isolierte Heizungsrohre besitzt?

Da die Energiepreise nicht sinken werden, sollte daher vermehrt darauf geachtet werden, ob eine Wohnung Heizenergie in dieser belässt oder durch alte und undichte Fenster bzw. eine schlechte Fassadendämmung direkt ins Freie leitet.

In Zeiten steigender Energiepreise stellt sich bei der Suche nach einer Immobilie immer häufiger die Frage, wie hoch sind meine Energiekosten aktuell und wie entwickeln sich in Zukunft diese Nebenkosten auf Grund der immer schneller steigenden Energiepreise.

Natürlich sind die Lage einer Immobilie und deren Ausstattung wohl immer noch die wichtigsten Kriterien, aber was nützt eine tolle Wohnung, wenn diese keine oder keine ausreichende Wärmedämmung, moderne Heizungsanlage oder isolierte Heizungsrohre besitzt?

Da die Energiepreise nicht sinken werden, sollte daher vermehrt darauf geachtet werden, ob eine Wohnung Heizenergie in dieser belässt oder durch alte und undichte Fenster bzw. eine schlechte Fassadendämmung direkt ins Freie leitet.

Natürlich können bestimmte Punkte nachgebessert werden, zum Beispiel können Wände mit Hilfe von Mineralfaserplatten aus Mineralwolle isoliert werden. Diese Platten sind relativ dünn und haben einen guten Wärmeisoliergrad. Zu beachten ist, dass die Mineralfaserplatten über eine erhöhte Biolöslichkeit verfügen. Die Biolöslichkeit beschreibt die Eigenschaft, dass Fasern im Körper durch körpereigene Substanzen aufgelöst und abgebaut werden können. Je höher die Biolöslichkeit, desto schneller werden die Fasern abgebaut.

Heizungsrohre können ebenfalls isoliert werden und eine alte Heizungsanlage ausgetauscht werden. Dies ist bei Mietwohnungen natürlich nur möglich, wenn man die Einwilligung des Vermieters hat bzw. der Vermieter bereit ist Isolierung an zum Beispiel Heizungsrohren anzubringen, das Dach zu dämmen oder eine neue Heizungsanlage zu installieren.

Wer im Internet auf der Suche nach einer Wohnung ist, zum Beispiel auf immobilienscout24.de, der sollte sich gleich den Zustand der Wohnung auf den Bildern ansehen und Angaben zur Heizungs-und Befeuerungsart bzw. zum Alter der Heizungsanlage mit ins Kalkül nehmen. Oftmals verraten auch die Bilder, ob es sich um einen energetisch meistens eher schlecht isolierten Altbau handelt oder nicht. In den Hinweisen steht zudem ab und zu, ob Renovierungsarbeiten schon durchgeführt wurden oder aus welchem Baujahr die Heizungsanlage stammt.

Da ein Mieter kein Anrecht auf eine gut isolierte Wohnung hat, sollte das Anmieten einer schlecht isolierten Wohnung wohl überlegt werden. Auf der anderen Seite kann der Vermieter auch ohne Einwilligung des Mieters die Heizungsanlage austauschen, das Haus isolieren, Fenster tauschen und dann die Kosten für die energetische Sanierung auf die Miete umschlagen. Allerdings müssen in diesem Fall auch die Nebenkosten sinken, da der Vermieter ja die Heizungskosten durch die Sanierung gesenkt hat.

Rechtliche Punkt hierzu: § 554 Abs. 4 BGB – Auf die Miete können Renovierungskosten durch Modernisierungen umgelegt werden. Auch wenn der Mieter diese selbst durchgeführt hat und der Aufwand vom Vermieter erstattet wurde. Das Umlegen dieser Kosten auf die Miete wurde zum Beispiel hier entschieden – BGH, Urteil v. 30.03.11, Az. VIII ZR 173/10.

Unterm Strich wird die Mietumlage für den Mieter höher ausfallen, als das Absinken der Heizungs-Nebenkosten. Aus diesem Grund sollte bei einer renovierungsbedürftigen Wohnung im Vorwege geklärt werden, ob der Vermieter eine energetische Sanierung plant oder nicht. Damit die Miete nicht plötzlich höher wird, als man es sich eigentlich leisten kann. Zudem geht die Rechtsprechung bei energetischen Sanierungen aktuell in die Richtung, dass ein Mieter keinen Anspruch auf Mietminderung für die Zeit der Sanierung hat (aktuell noch nicht beschlossen). Aktuell kann ein Mieter durch die sanierungsbedingten Erscheinungen wie Schmutz und Lärm die Miete zwischen 10% und 30% kürzen.

Einfacher verhält es sich natürlich, wenn eine Immobilie gekauft wird, da man hier Herr im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung ist. Bei einer Wohnung natürlich auch wieder in Grenzen, da man nicht selbst beschließen kann das Dach zu machen, an den Außenwänden eine Dämmung anzubringen oder den Heizungskessel auszutauschen. Dies muss mit den Miteigentümern beschlossen werden bzw. diese können das beschließen und man selbst steht dann vor Kosten, welche vielleicht nicht alle durch die Rücklage gedeckelt sind.

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