Beim Backen mit dem Backofen Strom sparen

Backöfen, welche mit Starkstrom betrieben werden, können sich zu echten Stromfressern entwickeln, wenn mit ihnen nicht richtig umgegangen wird. Allgemein sollte auf das Vorheizen des Backofens verzichtet werden, wenn dieses […]

Backöfen, welche mit Starkstrom betrieben werden, können sich zu echten Stromfressern entwickeln, wenn mit ihnen nicht richtig umgegangen wird.

Allgemein sollte auf das Vorheizen des Backofens verzichtet werden, wenn dieses nicht unbedingt gefordert wird. Wenn das Backgut schon von Anfang an, d.h. schon in den kalten Backofen gestellt wurde, dann wird nicht nur Energie gespart, sondern auch Zubereitungszeit.

Ein anderer Punkt ist die Ausnutzung der im Backofen gespeicherten Wärmeenergie. Hierzu wird der Backofen einfach 10 – 20 Minuten vor Ende der Zubereitungszeit ausgeschaltet und der Rest mit der Restwärme im Backofen erledigt. So kann nochmals um die 20% Strom gespart werden.

Während der Zubereitung sollte der Backofen nicht oder nicht allzu häufig geöffnet werden. Jedes Öffnen führt zu einer schnellen Absenkung der Temperatur und zu einem erneuten Heizvorgang im Backofen.

Für kleine Portionen bis ca. 1 kg bietet sich auch das Ausweichen auf eine Mikrowelle an. Mikrowellen verbrauchen zwar etwas mehr Strom pro Stunde im Vergleich zu einem Backofen, aber die sehr viel kürzere Zubereitungszeit führt zu einer spürbaren Stromkosten-Ersparnis. Durch das Wechseln auf die Mikrowelle kann so auch noch einmal 20 – 30% Strom eingespart werden.

Vor allem bei modernen Backöfen mit Selbstreinigung sollte der Stromverbrauch für diese Selbstreinigung genauer erfragt werden. Dieser ist in der Regel nämlich erstaunlich hoch!

Bei der Zubereitung im Backofen können bei der Verwendung von Umluft und/oder Ober- und Unterhitze auch gleich mehrere Sachen zubereitet werden. Den Backofen nur für eine Fertigpizza an zumachen ist eine teure Angelegenheit;)

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