Akku-Ladegeräte

Bei der Anschaffung eines Akku-Ladegerätes muss vorher überlegt werden welche Art von Akkus aufgeladen werden soll. In der Regel können die Akku-Ladegeräte entweder Nickel-Hydrid- (Ni-MH) und Nickel-Cadmium- (Ni-Cd) oder Lithium-Ionen- […]

Bei der Anschaffung eines Akku-Ladegerätes muss vorher überlegt werden welche Art von Akkus aufgeladen werden soll.

In der Regel können die Akku-Ladegeräte entweder Nickel-Hydrid- (Ni-MH) und Nickel-Cadmium- (Ni-Cd) oder Lithium-Ionen- (Li-ion) und Lithium-Polymer-Akkus (Li-pol) aufladen.

Außerdem geht der Kaufpreis eines Akku-Ladegerätes in der Regel auch mit seinen Fähigkeiten und Sicherheitsmechanismen einher.

Ganz billige Modelle haben gar keine Sicherungsvorrichtung. Hier können Akkus überladen werden, d.h. sie werden auch nach dem sie komplett geladen wurden einfach weiter aufgeladen. Hierbei entsteht Hitze, welche den Akku schädigt und die Leistungsfähigkeit verringert/zerstört.

Es sollte daher wenigstens über einen so genannten "Abschalttimer" (Zeituhr) verfügen. Hier schaltet sich das Gerät automatisch nach x Stunden ab.

Bessere Geräte messen auch noch die Temperatur. Steigt sie an, weil der Akku voll geladen ist, brechen sie den Ladevorgang ab.

Die besten Geräte besitzen auch noch eine Spannungs-Überwachung. Wenn ein Akku voll ist geht die Spannung leicht zurück im Akku. Durch dieses Verfahren wird der Ladevorgang schon vor dem Anstieg der Temperatur beendet.

Eine weitere nützliche Eigenschaft bei einem Ladegerät ist die "Entladefuntkion". Durch die Entladefunktion wird der so genannte Memory-Effekt vermieden. Dieser Effekt tritt auf, wenn Akkus nicht ganz leer vorm Laden sind und führt mit der Zeit zu einem Rückgang der Leistungsfähigkeit des Akkus.

(Quelle: VARTA Consumer Batteries)

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